WIENER  JUGENDSTIL





Am 19.Mai wurde die "Wiener Werkstätte", Produktiv Genossenschaft von Kunsthandwerkern in Wien handelsrechtlich protokolliert. Es waren Mitglieder der Secession .
Josef Hoffmann und Koloman Moser, die unterstützt durch den Industriellen Fritz Waerndorfer - nach englischem Vorbild nicht nur der hohen Kunst folgen, sondern der handwerklichen Arbeit gegenüber der Fabrikproduktion zur Verbreitung verhelfen wollten.  1907 eröffnete man ein Geschäft am Graben in Wien, sehr bald folgten Filialen, 1922 in New York, 1929 in Berlin. Es waren Gegenstände des täglichen Gebrauchs, die hergestellt wurden, und es war tatsächlich möglich, auch bei Dutzendwaren geschmacksbildend und damit vorbildhaft zu wirken. In den ersten Jahren der Wiener Werkstätte war vor allem Koloman Moser die entscheidende Künstlerpersönlichkeit, später sollte es Dagobert Peche sein, der diese Rolle übernahm. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, seit den späteren zwanziger Jahren begannen sich auf die Wiener Werkstätte negativ auszuwirken,  1932 mußte die Genossenschaft shliesslich liquidiert werden.

Bericht von P.C.
Wien

weitere Künstler 
RICHARD LUKSCH
1872-1936
CARL WITZMANN
1883-1952
LEOPOLD FORSTER
1878-1936
OSKAR STRNAD
1879-1935
CARL OTTO CZESCHKA
1878-1960
FRIEDRICH OHMANN
1858-1927
OTTO PRUTSCHER

1880-1949
FRANZ VON ZÜLOW
1883-1963



 


     WIENER WERKSTÄTTE                       







Josef Hoffmann
1870-1956



 







Kolo Moser
1868-1918









Dagobert  Peche
1887-1923



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